Marktbericht Deutschland 1. Halbjahr 2021

Dein-ImmoCenter erhob 2021 erstmalig einen Marktbericht zum Zwangsversteigerungsmarkt in Deutschland in Kooperation mit dem CRES (Center for Real Estate Studies). Als Grundlage dienen alle Zwangsversteigerungen der Jahre 2020 und 2021 (1. Halbjahr), welche zusätzlich mit marktbezogenen Daten angereichert werden und damit eine umfangreiche Datengrundlage darstellen.


Der Marktbericht 2021 analysiert regionale Unterschiede auf verschiedenen Ebenen. So variiert nicht nur die Anzahl an Zwangsversteigerungen nach Bundesland stark, sondern auch bezüglich der Einwohnerdichte verschiedener Regionen. Weiterhin werden saisonale Schwankungen des Gesamtvolumens von Zwangsversteigerungen betrachtet, und in Relation mit der Gesamtzahl an Zwangsversteigerungen gesetzt. Zwar führte die CoViD-19 Pandemie zu Beginn erster Maßnahmen im März 2020 zu einem kurzzeitigen Einbruch der Gesamtzahl an Zwangsversteigerungen. Allerdings erholte sich der Markt innerhalb weniger Monate, und die Gesamtzahl an Zwangsversteigerungen erreichte schon im Herbst wieder das Vor-Krisen-Niveau.


Geschäftsführer Thomas Mahn beobachtet weiterhin ein großes Interesse an Zwangsversteigerungen seitens der Investoren. „Die Nachfrage nach Immobilien steigt ungebremst und führt auch immer öfter zu vollen Versteigerungssälen. Die Käufer erwarten oft einen Zuschlag unter dem Verkehrswert, was aber immer schwieriger wird. Jedoch spiegeln die Verkehrswerte aus den Gutachten oft nicht den realen, am Markt zu erzielenden, Wert wieder. Zwangsversteigerungen bieten daher weiterhin eine interessante Alternative gegenüber dem klassischen Immobilienkauf. Die Zeiten für eine Schnäppchenjagd sind aber vorbei.


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Marktbericht Deutschland
1. Halbjahr 2021

Marktbericht Österreich Jahr 2021

Marktbericht Österreich
Jahr 2021

Dein-ImmoCenter erhob 2021 erstmalig einen Marktbericht zum Zwangsversteigerungsmarkt in Österreich. Datengrundlage bilden dabei alle von österreichischen Betreibungsämtern terminierten Zwangsversteigerungen im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021.

 

Der Marktbericht 2021 analysiert regionale Unterschiede auf verschiedenen Ebenen. So variiert nicht nur die Anzahl an Zwangsversteigerungen nach Bundesland stark, sondern auch bezüglich der Einwohnerdichte verschiedener Regionen. Weiterhin werden saisonale Schwankungen des Gesamtvolumens von Zwangsversteigerungen betrachtet und in Relation mit der Gesamtzahl an Zwangsversteigerungen gesetzt. Weiterhin wurden Analysen bezüglich des Meistgebotes bei Objekten durchgeführt, für die das Meistgebot in der Ediktsdatei Österreich veröffentlicht wurden. Auch die durchschnittliche Streuung der Verkehrswerte wird nach Objekttypen aufgeschlüsselt und analysiert. Dabei werden auch erhebliche regionale Unterschiede nach Objekttyp und Region sichtbar.

 

Geschäftsführer Thomas Mahn beobachtet ein gleichbleibend hohes Interesse an Zwangsversteigerungen und betont die Besonderheiten des österreichischen Marktes. “Österreich ist das einzige Land in der DACH-Region, in dem Daten zu Meistgeboten von Zwangsversteigerungen veröffentlich werden. Analysen dieser Daten eröffnen wertvolle Einblicke in den Markt für Zwangsversteigerungen in Österreich. Dass Meistgebote im Durchschnitt rund 170 % des angesetzten Verkehrswertes betrugen, verdeutlicht die hohe Bewertung von Immobilien am Markt. Auch wenn nicht zu erwarten ist, bei Zwangsversteigerungen den Zuschlag unter dem Verkehrswert zu erhalten, bieten Zwangsversteigerungen dennoch weiterhin eine interessante Alternative gegenüber dem klassischen Immobilienkauf.”

 

Die Kernerkenntnisse zusammengefasst:

  • Im Jahr 2021 fanden 830 Zwangsversteigerungen in Österreich statt. Die Zahl stieg von 41 im Januar auf 101 im Juni im Jahresverlauf deutlich an, um dann in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht abzufallen.
  • Besonders im Osten (Bundessländer Niederösterreich und Steiermark) fanden viele Zwangsversteigerungen statt. Die höchste Anzahl an Zwangsversteigerungen pro 100.000 Einwohner wies mit Abstand das Burgenland auf.
  • Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser machten zusammen etwa zwei Drittel aller Zwangsversteigerungen aus.
  • Bei Grundstücken war das Meistgebot prozentual zum Verkehrswert mit 320 % mit Abstand am höchsten. Mehrfamilienhäuser (114 %), Wohnhäuser (111 %) sowie Gewerbeobjekte (109 %) hingegen erhielten den im Durchschnitt geringsten Verkaufswert in Relation zum festgesetzten Verkehrswert.
  • In Wien war der Abstand zwischen Meistgebot und Verkehrswert mit rund 142 Tsd. € im Durchschnitt am größten, gefolgt der Steiermark (rund 107 Tsd. €). Schlusslicht war Kärnten, wo Meistgebote im Durchschnitt nur rund 8.800 € über dem angesetzten Verkehrswert lagen.
  • Rund 34 % aller Objekte mit veröffentlichtem Meistgebot wurden unter dem angesetzten Verkehrswert versteigert. Bei Wohnhäusern waren es sogar rund 61 % aller Objekte.
  • Wohn-/Geschäftshäuser (rund 1.29 Mio. €) und Gewerbeobjekte (rund 887.900 €) waren im Durchschnitt die teuersten Objekttypen. Gefolgt wurden sie von Wohnhäusern (rund 798.300 €), Mehrfamilienhäusern (rund 545.900 €), Einfamilienhäusern (rund 255.800 €), Eigentumswohnungen (rund 196.500 €) und Grundstücken (rund 131.500 €).
  • In den Bundesländern Vorarlberg und Kärnten waren Eigentumswohnungen im Durchschnitt am teuersten, während Einfamilienhäuser in Wien und Vorarlberg im Durchschnitt den höchsten Verkehrswert aufwiesen.
  • Das Gesamtvolumen der Versteigerungsumsätze im Jahr 2021 lag bei rund 233,8 Mio. €.

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Marktbericht Österreich
Jahr 2021

Marktbericht Schweiz Jahr 2021

Marktbericht Schweiz
Jahr 2021

Dein-ImmoCenter erhob 2021 erstmalig Marktberichte zum Zwangsversteigerungsmarkt in der Schweiz. Datengrundlage bildeten dabei alle von schweizerischen Betreibungsämtern terminierten Zwangsversteigerungen im Jahr 2021.


Der Marktbericht 2021 analysiert regionale Unterschiede auf verschiedenen Ebenen. So variiert nicht nur die Anzahl an Zwangsversteigerungen nach Kanton stark, sondern auch bezüglich der Einwohnerdichte verschiedener Regionen. Weiterhin werden saisonale Schwankungen des Gesamtvolumens von Zwangsversteigerungen betrachtet, und in Relation mit der Gesamtzahl an Zwangsversteigerungen gesetzt. Auch die durchschnittliche Streuung der Verkehrswerte wird nach Objekttypen aufgeschlüsselt und analysiert. Dabei werden auch erhebliche regionale Unterschiede nach Objekttyp und Region sichtbar.


Geschäftsführer Thomas Mahn beobachtet weiterhin ein großes Interesse an Zwangsversteigerungen seitens der Investoren. „Die Nachfrage nach Immobilien steigt ungebremst und führt auch immer öfter zu vollen Versteigerungssälen. Die Käufer erwarten oft einen Zuschlag unter dem Verkehrswert, was aber immer schwieriger wird. Jedoch spiegeln die Verkehrswerte aus den Gutachten oft nicht den realen, am Markt zu erzielenden, Wert wieder. Zwangsversteigerungen bieten daher weiterhin eine interessante Alternative gegenüber dem klassischen Immobilienkauf. Die Zeiten für eine Schnäppchenjagd sind aber vorbei.

Die Kernerkenntnisse zusammengefasst:

  • Im Jahr 2021 fanden 854 Zwangsversteigerungen in der Schweiz statt. Die Zahl stieg von 21 im Januar auf 129 im Juni im Jahresverlauf deutlich an, um dann in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht abzufallen. Bezogen auf Quartale fanden im 2. Quartal mit 309 Terminen am meisten Versteigerungen statt (Q1: 159 Termine, Q2: 309 Termine, Q3: 175 Termine, Q4: 211 Termine).
  • Besonders im Südwesten (Kantone Waadt, Tessin, Wallis) fanden viele Zwangsversteigerungen statt. Die höchste Anzahl an Zwangsversteigerungen pro 100‚000 Einwohner wiesen jedoch die Kantone Aargau und Bern auf.
  • Eigentumswohnungen und Wohnhäuser machten zusammen etwa drei Viertel aller Zwangsversteigerungen aus.
  • Wohn-/Geschäftshäuser (2.530 Mio. CHF) und Villen (2.486 Mio. CHF) waren im Durchschnitt die teuersten Objekttypen. Gefolgt wurden sie von Mehrfamilienhäusern (2.424 Mio. CHF), Gewerbeobjekten (1.573 Mio. CHF), Wohnhäusern (1.025 Mio. CHF), Eigentumswohnungen (0.758 Mio. CHF) und Liegenschaften (0.321 Mio. CHF).
    CHF), Eigentumswohnungen (0.902 Mio. CHF) und Liegenschaften (0.195 Mio. CHF).
  • In den Kantonen Nidwalden, Uri und Graubünden waren Eigentumswohnungen im Durchschnitt am teuersten, während Wohnhäuser in den städtischen Kantonen Basel-Stadt und Zürich im Durchschnitt die höchste betreibungsamtliche Schätzung aufwiesen.


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